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Hier finden Sie aktuelle Informationen und Presseartikel der Bürgerstiftung Willstätt.

Spende an Bürgerstiftung

Unter dem Motto "Lesen für einen guten Zweck" verkaufte die Bückerkiste Kniebisweg, " L (i)ebenswertes Willstätt und darüber hinaus .." auch in diesem Jahr wieder Lektüren und Bücher in der Gärtnerei von Werner  Hetzel und im Lebensmittelgeschäft von Irmgard Hetzel in Willstätt . Der Erlös aus dem Verkauf wurde von Romy und Wolfgang Doll auf 2000 Euro aufgestockt und als Spende an die Bürgerstiftung Willstätt – EUR 1.000,-- zur Unterstützung hilfsbedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, die infolge ihres körperlichen , geistigen oder seelischen Zustands auf die Hilfe anderer angewiesen sind und 1.000,-- Euro für 50 Heimatgutscheine von je 20 Euro zu Weihnachten übergeben. Die Spende wurde Joachim Parthon , Vorsitzender des Stiftungsrates der Bürgerstiftung , Willstätt entgegen genommen. Joachim Parthon dankte Romy und Sandra Doll für die Spende.

Die Bücherkiste ist , so Joachim Parthon ein verlässlicher Zuspender und das Geld bleibt natürlich in Willstätt. Romy Doll dankte Irmgard Hetzel und Werner Hetzel für ihre Bereitschaft die Bücher und Lektüren in ihren Geschäften zu verkaufen. Der Dank gilt auch allen, die ihre Lektüren kostenlos zur Verfügung stellten und den MitbürgerInnen, die durch den Kauf zur beachtlichen Spendensumme beigetragen haben sowie der tatkräftigen Unterstützung des BücherKisten-Teams. Seit dem Jahr 2010 hat die Bücherkiste Kniebisweg somit  insgesamt 12.000 Euro gespendet.

Text und Foto: Günter Ferber

v.l. Romy Doll, Joachim Parthon , Sandra Doll , Irmgard Hetzel , Gisela Seidel (Bürgerstiftung)  und Werner Hetzel. 

Erfolgreichstes Jahr der Bürgerstiftung Willstätt seit der Gründung .

Richtiger Weg: (Spar)-Buchgeld in Betongeld umgewandelt!

„Wir haben (Spar)-Buchgeld in Betongeld umgewandelt und sind auf dem richtigen Weg,“ bilanzierte Schatzmeister Heinz Gerhard Schmidt am Ende seines Berichts und dieses Resümee unterstützten die 60 anwesenden Stifterinnen und Stifter bei der Jahreshauptversammlung der Bürgerstiftung Willstätt mit viel Beifall. Bürgermeister und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Marco Steffens freute ich über die vielen Gäste am Freitagabend im Waaghaus in Eckartsweier und blickte ohne den Geschäftsberichten vorzugreifen auf ein besonderes Jahr zurück mit einem  überaus positiven Wirken der Stiftung zu Stärkung der Infrastruktur der Gemeinde und zum Wohle deren Einwohner. Laut Joachim Parthon, dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, wurden im vergangenen Jahr 20 Projekte mit knapp 25 000 Euro aus Erträgen des Stiftungsvermögen und durch zweckgebundene Spenden unterstützt.  Parthon nannte dabei auch die 2016 erstmals praktizierten übergreifenden Projekte mit den Bürgerstiftungen Rheinau und Kehl, der Stiftung der Sparkasse Hanauerland, dem Verein Courage e. V. und den Badischen Stahlwerken. Es sind dies die Unterstützung der Jugendarbeit der katholischen Kirchengemeinde Hanauerland, der Vorbereitung von Flüchtlingen für eine Ausbildung in einem Metallberuf und die Ersatzbeschaffung eines Transportfahrzeuges für die Albert-Schweizer-Schule in Kehl. In Willstätt selbst wurden die von der Kirchengemeinde Legelshurst betreute Seniorengruppe, die Ernährungsführerscheine von Grundschülern in Zusammenarbeit mit den Landfrauen, der Preis der Moscherosch-Schule und die Willstätter Kulturtage unterstützt. Auch die Weihnachtsaktion kam sehr gut an. In Sachen Engagement nannte Parthon unter anderem die Aktion Stifterhonig und hob dabei Gisela Seidel als „Bienen-Königin“ hervor. Größtes Projekt war das Stiftungsgebäude in der Amselstraße in Legelshurst, wo mittlerweile eine Familie wohnt und eine Logopädie-Praxis ihren Sitz hat. Joachim Parthon dankte den Firmen für Ihr besonderes Entgegenkommen beim Bau des Hauses, hob seinen Stellvertreter Reinhard Jockers und Ehrenbürger Gerhard Fuchs als „Antreiber“ zur Verwirklichung hervor und hatte ein Sonderlob für „Zeitstifter“ und Schatzmeister Heinz Gerhard Schmidt parat. Beim Thema Handlungsfähigkeit der Bürgerstiftung erläuterte Joachim Parthon die Wichtigkeit der Immobilien in Bezug auf die derzeitige Niedrig-Zinsphase. „Hinter uns liegt das erfolgreichste Jahr seit der Gründung,“ begrüßte Schatzmeister Heinz Gerhard Schmidt die Versammlung und der vielerorts sehr geschätzte Finanzexperte verstand es auch am Freitag exzellent die mit seinen Infos untermalten, detaillierten Zahlen zur aktuellen Finanzlage vorzustellen. Die Offenlegung des Eigenkapital mit allen Immobilien und Geldern von 968 000 Euro löste dann auch großen Beifall in der Versammlung aus. Auch der Finanzchef dankte den Firmen die beim neuen Haus in Legelshurst dazu beigetragen haben die Kosten niedrig zu halten und die nur 3,5 Prozent Kostenüberschreitung wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen. Heinz Gerhard Schmidt sieht die Bürgerstiftung auf dem richtigen Weg. Er ist überzeugt von den Maßnahmen (Spar)Buchgeld in Betongeld umzuwandeln und prognostiziert eine überaus positive Zukunft. Hans Schneider nahm die Entlastung der Vorstandschaft vor die einstimmig ausfiel. Bevor es dann zum gemütlichen Teil mit einem vom Stiftungsrats-Vorsitzenden Joachim Parthon spendierten Essen ging, hieß der Vorsitzende die 23 Erststifter von 2016  willkommen und überreichte diesen eine Urkunde. Parthon rief alle Anwesenden auf im Familien- und Bekanntenkreis neue Spender zu werben und merkte dabei schmunzelnd an: „Bei uns sind auch Nicht-Willstätter, also auch auswärtige Spender für unser gute Sache herzlich willkommen“. 

Text und Fotos: Richard Lux


Hilfe, die ankommt

Bürgerstiftung Willstätt hat jetzt 114 Stifter/Jahresversammlung im Rathaus

Bei ihrer Stifterversammlung am Donnerstag im Bürgersaal des Rathauses konnte die Bürgerstiftung Willstätt auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Mit fast 34000 Euro konnte die Bürgerstiftung verschiedene Projekte und notleidende Bürger unterstützen.

„2017 war ein bemerkenswertes Jahr“, sagte der Vorsitzende des Stiftungsrats, Joachim Parthon, zu den etwa 65 anwesenden Stiftern. „Die Bürgerstiftung hat sich zusehends mit Notlagen von Menschen in der Gemeinde befasst.“ Rund ein Drittel der knapp 34000 Euro Fördergelder floss in die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in der Gemeinde. Dabei seien es nie die Notleidenden selbst, die einen Stiftungsantrag stellten, sondern dritte: der Pfarrer, die Nachbarin oder der Apotheker zum Beispiel. Die Bürgerstiftung folge so der Tradition des Willstätter Ehrenbürgers und Mitbegründer der Bürgerstiftung, Gerhard Fuchs, der bereits vor 15 Jahren begann, Geld für bedürftige Mitbürger bereitzustellen, so Parthon. So wurden zu Weihnachten von fleißigen Helfern rund 80 Lebensmittelpakete zusammengestellt und diskret verteilt, zu denen die Willstätter Landmänner selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und Linzertorten beisteuerten. „Man glaubt es kaum, dass es Menschen in so einer prosperierenden Region an dem Notwendigsten fehlt“, sagte Joachim Parthon. „Die Bürgerstiftung erweist sich hier als Kitt in der Gesellschaft.“ Auch an der jüngsten Spendenaktion für die an Krebs erkrankte Fußballerin Melia Akel hat sich die Bürgerstiftung beteiligt. Inzwischen ist ein fünfstelliger Betrag für die gebeutelte Familie der jungen Kickerin zusammengekommen. Da die Spendenaktion über die Bürgerstiftung lief, konnte den Spendern eine Quittung ausgestellt werden.

Ein Schwerpunkt lag 2017 in der Förderung des Senioren- und Demenzprojektes in Legelshurst. Des Weiteren wurde die Anschaffung der Flößerskulptur und der Figuren „Hex und Hoogemann“, die das Rathausumfeld zieren, unterstützt. Gefördert wurden unter anderem auch die Ernährungsführerscheine – Kurse der Landfrauen für Grundschulkinder -, das Jugendforum Legelshurst und die Pfadfinder, der kostenlose Bücherschrank am Rathaus und ein Buchprojekt der Albert-Schweitzer-Schule.

Neben Spenden und den Erlösen aus dem Stiftungskapital sind es vor allem die Mieteinnahmen aus den beiden der Stiftung gehörenden Gebäuden in Legelshurst, die diese große Fördersumme möglich machten. Aber auch die „kleinen“ Aktionen bringen Geld ein, das anderen Menschen dann zugute kommt. So sammelt Romy Doll seit 2010 Bücher, die ihr kostenlos zur Verfügung gestellt werden, und die in zwei Willstätter Geschäften für einen geringen Obolus verkauft werden. Rund 12000 Euro sind seitdem zusammengekommen. Von dem beliebten Stifterhonig, von dem im letzten Jahr 550 Gläser verkauft wurden, gehen jeweils drei Euro an die Bürgerstiftung. „Ohne unsere fleißigen Zeitspender wären solche Aktionen gar nicht möglich“, hob Joachim Parthon hervor.  

Inzwischen wird die Bürgerstiftung von 114 Stiftern getragen. Elf davon konnten im letzten Jahr neu gewonnen werden, darunter Kehls Ex-OB Dr. Günther Petry und Willstätts Oberhaupt Marco Steffens, der bei der letzten Fasnacht vom Ortenauer Narrengericht dazu verdonnert worden war, das 111. Stiftungsmitglied zu werden. Das Stiftungskapital beträgt aktuell 915000 Euro. Dazu kommt das ertragreiche „Betongold“, die beiden Legelshurster Immobilien, deren Wert auf knapp 900000 Euro taxiert wird.

Bürgermeister Marco Steffens, der nicht nur Neustifter, sondern qua Amtes auch Vorstandsvorsitzender ist, dankte allen Stiftern und Spendern für ihre Solidarität und ihr Engagement für die Gemeinde. „In der Bürgerstiftung kommt eine gute Mischung aus Jung und Erfahren zusammen – das fördert den fruchtbaren Austausch“, sagte er. Nach Abschluss des offiziellen Teils fand ein gemeinsames Abendessen statt, das aus den Reihen der Stifterfamilie gespendet wurde. Die Rechnung für die Getränke übernahm die Gemeinde.

Info: Bürgerstiftung Willstätt

Gegründet: 1.9.2011

Stifter: 114

Vorsitzender des Stiftungsrats: Joachim Parthon

Vorsitzender des Vorstands: Bürgermeister Marco Steffens

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